Abgeordneter Hegel (AfD) kritisiert mediale Ausgrenzung
Zum drohenden Ende des traditionsreichen Batterieherstellers Varta AG aus Ellwangen/Jagst (Ostalbkreis) äußert sich der AfD-Landtagsabgeordnete für den Wahlkreis Aalen, Chris Hegel, mit tiefer Besorgnis und deutlicher Kritik an Politik und Medien.
"Die bevorstehende Zerschlagung der Varta AG ist ein schwerer Schlag für den Ostalbkreis, kommt aber leider alles andere als überraschend", erklärt Hegel. "Das Drama um Varta ist das logische Sinnbild für den seit Jahren andauernden Niedergang der deutschen Wirtschaft unter einer verfehlten politischen Führung der Altparteien."
Besonders kritisch hinterfragt Hegel den Umgang mit Steuergeldern und die Kompetenz der Verantwortlichen:
"Dass ein noch vor wenigen Jahren hochgelobter Konzern, der vom Staat mit rund 300 Millionen Euro gefördert wurde, in eine solche existenzielle Schieflage gerät, wirft massive Fragen auf. Hier muss zwingend über die Rolle des Managements gesprochen werden. Ebenso laut muss jedoch die Frage nach der grundlegenden Wirtschaftskompetenz in den zuständigen Wirtschaftsministerien gestellt werden. Deren Arbeitsnachweis stellt seit Jahren auch kein Ruhmesblatt dar", so Hegel.
Befremdet zeigt sich MdL Hegel zudem über die aktuelle Berichterstattung einzelner Medienhäuser. Während nahezu alle politischen Entscheidungsträger im Ostalbkreis (u. a. Bundestags- wie Landtagsabgeordnete der CDU, der Landrat des Ostalbkreis und Gewerkschaftsvertreter) zur Lage von Varta um eine Stellungnahme gebeten wurden, blieb der gewählte AfD-Landtagsabgeordnete des Wahlkreis Aalen außen vor.
"Es mutet schon sehr seltsam an, dass mir als Vertreter der Bürger vor Ort kein Gehör geschenkt wird", so Hegel. "Besonders absurd wird es, wenn die Schwäbische Post ausgerechnet jenen Akteuren eine Bühne für Stellungnahmen bietet, die mit ihrer miserablen Wirtschaftspolitik seit Jahren maßgeblich dafür verantwortlich sind, dass sich unsere Wirtschaft im freien Fall befindet.
Diese Ausgrenzung ist befremdlich, wird der Tragweite der Krise für die Menschen in unserer Region nicht gerecht und lässt was das Verständnis der Schwäbischen Post bezüglich neutraler Pressearbeit betrifft tief blicken".