Wirtschaftlicher Strukturverlust in Aalen und im Ostalbkreis setzt sich fort
Die erneute und damit bereits vierte Insolvenz innerhalb von nur zehn Jahren des Textilveredlers Lindenfarb im Aalener Ortsteil Unterkochen sorgt in der Region für große Besorgnis. Für den AfD-Landtagsabgeordneten des Wahlkreises Aalen, Chris Hegel, ist die Entwicklung ein weiteres ernstes Warnsignal für die wirtschaftliche Lage in Deutschland und insbesondere für die zunehmenden Probleme in Aalen und im Ostalbkreis. Mit der Insolvenz steht zugleich die Zukunft von rund 90 verbliebenen Arbeitsplätzen auf dem Spiel.
"Die wirtschaftliche Realität lässt sich nicht länger mit Beschwichtigungen und Durchhalteparolen überdecken", erklärt Hegel. "Von Politikern der Altparteien wird regelmäßig betont, dass der Ostalbkreis und insbesondere Aalen weiterhin wirtschafts- und strukturstark seien. Gleichzeitig erreichen uns jedoch in immer kürzeren Abständen Meldungen über Insolvenzen, Stellenabbau und Unternehmensschließungen. Diese Entwicklung muss endlich ernst genommen werden. Einzelne positive Entwicklungen, beispielsweise bei Hensoldt, dürfen nicht darüber hinwegtäuschen, dass insbesondere der industrielle Mittelstand zunehmend unter Druck gerät."
Die Ursachen für diese Entwicklung liegen jedoch nicht allein auf regionaler Ebene. Vielmehr sind die zunehmenden wirtschaftlichen Schwierigkeiten auch das Ergebnis grundlegender Fehlentscheidungen in der Wirtschafts- und Energiepolitik der vergangenen Jahre. Hierzu führt Hegel weiter aus:
"Die erneute Insolvenz von Lindenfarb und die damit verbundene Sorge um rund 90 Arbeitsplätze stehen exemplarisch für eine Entwicklung, vor der wir seit Jahren warnen. Hohe Energiepreise, eine stetig wachsende Bürokratielast und zunehmend schwierige Rahmenbedingungen schwächen den Industriestandort Deutschland. Wenn immer mehr Unternehmen ihre Produktion einschränken, Arbeitsplätze abbauen oder ganz vom Markt verschwinden, müssen wir offen von einer fortschreitenden Deindustrialisierung sprechen. Die Politik darf diese Entwicklung nicht länger verwalten, sondern muss endlich gegensteuern."
Als zentrale Voraussetzungen für eine wirtschaftspolitische Kehrtwende nennt Hegel insbesondere zwei Punkte:
· Deutliche Senkung der Energiepreise: Gerade energieintensive und mittelständische Industriebetriebe benötigen dauerhaft wettbewerbsfähige Energiepreise, um ihre Produktion in Deutschland halten zu können.
· Konsequenter Bürokratieabbau: Unternehmen müssen spürbar von Berichtspflichten, Verwaltungsaufwand und immer neuen regulatorischen Vorgaben entlastet werden, damit Investitionen und unternehmerisches Handeln wieder attraktiver werden.
"Die Klimaideologie der Altparteien gefährdet die Zukunft unseres Wirtschaftsstandorts. Wir brauchen eine Wirtschaftspolitik, die den Erhalt von Wertschöpfung, Industriearbeitsplätzen und mittelständischen Unternehmen wieder in den Mittelpunkt stellt. Diese Wende gibt es nur mit der AfD" betont Hegel abschließend.
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