... für den Wirtschaftsstandort Schwäbisch Gmünd
Die Julius Schüle Druckguss GmbH aus Schwäbisch Gmünd hat beim Amtsgericht Aalen einen Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens in Eigenverwaltung gestellt. Betroffen sind 152 Beschäftigte am Stammsitz in Schwäbisch Gmünd.
Der AfD-Bundestagsabgeordnete für den Wahlkreis Backnang - Schwäbisch Gmünd, Ruben Rupp, erklärt hierzu:
"Die Insolvenz von Schüle Druckguss ist für mich ein weiteres ernstes Warnsignal für unseren schwindenden Wirtschaftsstandort und insbesondere für den Raum Schwäbisch Gmünd. Zunächst hoffe ich, dass die angestrebte Sanierung erfolgreich verläuft und alle Arbeitsplätze am Standort erhalten werden können.
Gleichzeitig dürfen wir nicht so tun, als würden solche Entwicklungen losgelöst von den politischen Rahmenbedingungen stattfinden. Gerade unsere Automobilindustrie und ihre Zulieferer stehen unter enormem Druck. Hohe Energiepreise, immer mehr Bürokratie, zusätzliche Vorgaben aus Brüssel und eine im internationalen Vergleich hohe Kostenbelastung erschweren es unseren heimischen Unternehmen zunehmend, wettbewerbsfähig zu produzieren.
Sowohl die Bundes- als auch die Landespolitik tragen Verantwortung dafür, bessere Standortbedingungen zu schaffen. Wir brauchen dauerhaft günstige und verlässlich verfügbare Energie, einen konsequenten Abbau unnötiger Bürokratie, eine moderne und funktionierende Verwaltung sowie weniger Belastungen durch europäische Regulierung. Baden-Württemberg muss wieder ein Standort sein, an dem Unternehmen investieren, produzieren und Arbeitsplätze schaffen wollen.
Für den Raum Schwäbisch Gmünd kommt hinzu, dass wirtschaftliche Stärke und eine leistungsfähige Infrastruktur zusammengehören. Deshalb halte ich auch den drohenden Verlust des Klinikstandorts in Mutlangen für hochproblematisch. Eine attraktive Wirtschaftsregion braucht neben guten Bedingungen für Unternehmen ebenso eine funktionierende Verkehrs-, Digital- und Gesundheitsinfrastruktur.
Wenn wir wirtschaftlich und bei unserer Infrastruktur nicht noch weiter abrutschen wollen, bedarf es einen politischen Wechsel in Berlin und Stuttgart. Die Regierung Merz ist nicht gewillt dringend notwendige Reformen und einen Politikwechsel durchzusetzen, der wirklich Abhilfe schafft. Wir werden auch in unserer Region stärkste Kraft werden und haben den Anspruch künftig den Bundeskanzler in Berlin sowie den Ministerpräsidenten in Stuttgart zu stellen. Mit einem AfD-Kanzler und einem AfD-Ministerpräsidenten wird der wirtschaftspolitische Kurs grundlegend geändert und unsere Region endlich wieder auf Wachstumskurs gebracht."