Der massive Stromausfall im Raum Reutlingen, von dem heute rund 30.000 Menschen betroffen waren, geht nach ersten Erkenntnissen auf einen gezielten Anschlag auf die kritische Infrastruktur zurück. Die Vorgehensweise deutet auf linksextremistische Täter hin und weist Parallelen zum Anschlag in Berlin von Anfang des Jahres auf.
Dazu erklärt der innenpolitische Sprecher der AfD-Landtagsfraktion Baden-Württemberg, Chris Hegel MdL:
„Wer die Stromversorgung gezielt angreift und damit Krankenhäuser, Haushalte sowie die öffentliche Ordnung massiv beeinträchtigt, der begeht einen terroristischen Akt gegen die eigene Bevölkerung. Unsere Sicherheitsbehörden haben wiederholt vor der zunehmenden Radikalisierung innerhalb der linksextremen Szene gewarnt. Die Zahl linksextremer Gewalttaten ist 2025 im Vergleich zum Vorjahr um über 40 % gestiegen. Die Extremisten nehmen zudem bei ihren Anschlägen bewusst die Gefährdung von Menschenleben sowie den Zusammenbruch der öffentlichen Versorgung in Kauf oder wollen diese Zustände sogar gezielt herbeiführen.“
Hegel kritisiert: „Obwohl derartige Anschläge mittlerweile mit erschreckender Regelmäßigkeit auftreten, wird der Linksextremismus durch die etablierten Parteien weiter verharmlost oder ignoriert. Die AfD hat vor diesen Entwicklungen seit Jahren gewarnt.“
Hegel fordert Innenminister Manuel Hagel (CDU) eindringlich dazu auf, die Gefahr des Linksterrorismus ernst zu nehmen. Hegel hierzu: „Thomas Strobl hat als Innenminister bei der Bekämpfung des Linksextremismus versagt. Nun ist sein Nachfolger gefordert. Statt PR-Auftritte braucht es endlich eine ernsthafte Auseinandersetzung mit der linksextremen Szene. Dazu gehört auch die lückenlose Aufklärung der Finanzströme, einschließlich staatlicher Gelder, die unter dem Vorwand des „Kampfes gegen Rechts“‘ oder im Rahmen von „Demokratieförderprogrammen“ letztlich linksextremen Strukturen zugutekommen. Wer unsere kritische Infrastruktur angreift, muss mit der vollen Härte des Rechtsstaats rechnen.“